Umfassende Landesmittel für Regionales Gesundheitsnetz in Sontra, Herleshausen und Nentershausen

Im Rahmen des Programms „Regionale Gesundheitsnetze“ fördert das Land Hessen die sektorenübergreifende Zusammenarbeit von Dienstleistern im Gesundheitsbereich. Nun erhält der Zweckverband Interkommunale Zusammenarbeit Sontra-Herleshausen-Nentershausen [InKomZ] 122.000 Euro aus Landesmitteln für den Aufbau und Betrieb eines neuen Gesundheitszentrums. Haupt- und Nebenstellen des Zentrums werden auf die Gemeinden Sontra, Herleshausen und Nentershausen verteilt. Der Werra-Meißner-Kreis und der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hatten den Zweckverband bei der Bewerbung unterstützt.

 

CDU-Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt zeigte sich sehr erfreut über die umfassende Landesförderung: „Damit wir auch zukünftig der Diversität von Krankheitsbildern, dem demografischen Wandel sowie der Zunahme von Patientinnen und Patienten mit chronischen und mehrfachten Erkrankungen zielführend begegnen können, brauchen wir ganzheitliche und bereichsübergreifende Gesundheits- und Pflegekonzepte. Mit der Landesförderung, für ein auf Basis interkommunaler Kooperation betriebenes Gesundheitszentrum, gehen wir dabei einen großen Schritt in die richtige Richtung.“

 

Die Landesmittel werden gestaffelt über die Jahre 2018 und 2019 ausgeschüttet und sollen bei der Finanzierung von Personal- und Betriebskosten, Öffentlichkeitsarbeit und Standortplanung eingesetzt werden. Das Gesundheitszentrum dient als regionale Anlauf- und Koordinationsstelle in Gesundheits- und Pflegefragen.

 

„Bei der Planung und Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Zukunft brauchen wir individuelle Lösungen, die regionale Begebenheiten und die besonderen Bedürfnisse der Menschen vor Ort berücksichtigen. Die Einrichtung des Gesundheitszentrums ebnet den Weg für eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung in unserer Region. Ich bin froh, dass die Hessinnen und Hessen im ländlichen Raum auch weiterhin auf Unterstützung aus Wiesbaden bauen können“, so Arnoldt abschließend.