Gemeinsame Anstrengungen für die Zukunft der Alheimer-Kaserne

2016 wurde Rotenburg als Bundeswehrstandort endgültig aufgegeben, nur zwei Jahre nach dem Abschluss von umfangreichen Sanierungsmaßnahmen. Nun bietet sich die Chance, den modernen Standort in der Mitte Deutschlands für die Aus‑ und Fortbildung des Zolls zu nutzen. Hierfür soll sich auch das Land Hessen einsetzen.

 

In einer gemeinsamen Pressemitteilung sprechen sich die heimische CDU‑Landtags­abgeordnete Lena Arnoldt und der Bürgermeister von Rotenburg an der Fulda, Christian Grunwald, für die Nutzung der Rotenburger Alheimer Kaserne als Aus- und Fortbildungszentrum für den Zoll aus.

 

Bürgermeister Grunwald verweist in diesem Zusammenhang auf die umfangreichen Investitionen vor der Standortschließung und die Verbundenheit der Stadt mit der Kaserne: „Wir hatten bereits eine hervorragende Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, deren Personal bei uns in der Stadt bestens integriert war. Wenn der Bund nun seinen eigenen, modernen Standort selbst wieder für die Ausbildung von Einsatzkräften nutzen kann, dann gewinnen alle Seiten. Die Zollbeamten, die sich bei uns wohlfühlen werden, ebenso wie unsere Stadt, die sich auf eine Partnerschaft freut und der Bund, dessen Millioneninvestitionen in die Liegenschaft nicht umsonst waren.“

 

Die beiden CDU-Politiker fordern nun, dass sich der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer beim verantwortlichen Bundesfinanzminister für die Alheimer-Kaserne als Standort des Zolls einsetzen soll. „Die hessische Steuerverwaltung nutzt sein Studienzentrum in Rotenburg bereits lange und ist sehr zufrieden mit den Rahmenbedingungen und der Zusammenarbeit mit der Stadt“, lobt die Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt die Bemühungen der Rotenburger. „Aufgrund der engen Zusammenarbeit zwischen dem Zoll und der Steuerverwaltung, beispielsweise bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit, können alle Seiten durch eine räumliche Nähe und engere Zusammenarbeit in der Ausbildung des jeweiligen Personals profitieren. Hier bieten sich Vorteile nicht nur für die Stadt, sondern ebenso für das Land mit der Steuerverwaltung und den Zoll, die in Rotenburg partnerschaftlich zusammenarbeiten können.“