Dialyse bleibt in Rotenburg – kurze Wege für die Patienten

Dialyse-Patienten aus Rotenburg und Umgebung können auch zukünftig zur ambulanten und stationären Versorgung in das Herz-Kreislauf-Zentrum in Rotenburg kommen. Eine Schließung des Standortes konnte nun mit einer Einigung zwischen der gemeinnützigen KfH als Betreiber und dem Klinikum Hersfeld-Rotenburg endgültig abgewandt werden.

 

Sichtlich erfreut zeigt sich die CDU-Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt über die Einigung zwischen dem KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantationen e.V. und dem Klinikum Hersfeld-Rotenburg über den Verbleib der Dialyse in Rotenburg. Nachdem beide Seiten in Verhandlungen aufeinander zugegangen waren und interne Abläufe neu strukturierten, konnte man nun eine Lösung im Sinne der Patienten präsentieren. Das Nierenzentrum für die Behandlung der Dialyse-Patienten kann nun in den Räumen des Herz-Kreislauf-Zentrums auf dem Rotenburger Hausberg erhalten bleiben.

 

„In unserem ländlichen Raum müssen wir im Alltag stets lange Wege zurücklegen. Besonders für ältere und kranke Menschen jedoch, die zum Teil nicht selbst fahren können, ist das eine Belastung. Daher ist es eine gute Nachricht für Rotenburg und Umgebung, dass man hier eine Schließung abwenden konnte und es weiterhin kurze Wege für die Patienten gibt“, so die Landtagsabgeordnete Arnoldt. „Ich bin beiden Seiten sehr dankbar für ihre Verhandlungsbereitschaft, welche am Ende zu einer patientenorientieren Lösung geführt hat. Derartige Einrichtungen werden wohnortnah benötigt, damit wir unsere hohe Lebensqualität auf dem Land sichern und man auch in der Kleinstadt oder auf dem Dorf im Alter gut leben kann.“